Christian Nürnberger – Die verkaufte Demokratie Wie unser Land dem Geld geopfert wird

Heute habe ich ein Buch ausgewählt, das ich allen Lesern dieses Blogs sehr ans Herz legen möchte. Es ist ganz neu erschienen und ich habe es in einem Zug ausgelesen! Es ermöglicht uns Bürgern mitzuhelfen die Zustände in diesem Land und auf diesem Planeten zu verändern. Jeder für sich und im Kleinen. Es folgt eine kurze Rezension, wie ich sie auf Thalia geschrieben habe:

Christian Nürnberger hat hier ein außergewöhnlich gutes Buch über den aktuellen Zustand des Landes vorgelegt. Er zeigt nicht nur auf, wer dieses Land und die Welt beherrscht sondern bietet auch noch eine Fülle von Handlungsmöglichkeiten auf, die sich uns Bürgern bieten. Es öffnet die Augen dafür, dass man eben doch etwas machen kann um Deutschland und die Welt zu verändern. Jeder einzelne von uns kann das. Ich sehe die Welt auch dank dieses Buches nun aus einem etwas anderen Blickwinkel und habe noch während ich das Buch gelesen habe schon einige „Aktionen“ vorgenommen. Macht Spaß auf mehr! Sehr zu empfehlen.

Christian Nürnberger – Die verkaufte Demokratie – Wie unser Land dem Geld geopfert wird ist am 16.3.2015 im Ludwig Verlag erschienen und kostet € 19,99

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Beitragsbild von (Thalia / Ludwig Verlag)

Leif Randt – Planet Magnon

Das neue Buch von Leif Randt heißt Planet Magnon und ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Dieses Buch möchte ich Euch heute ans Herz legen. Es ist eine außergewöhnliche Sicht auf unsere Welt, die in diesem märchenhaften Roman freilich ausgelagert wird. Wir befinden uns in einem „fremden“ Sonnensystem. Eine ausführliche Buchbesprechung gibt es hier: taz

Auszug:

Am Ende der Fußgängerzone leuchtet eine neue LED-Werbewand, die wohl größte im Westen von Blossom City. Ich gehe direkt auf sie zu. Die Anzeigen wechseln oft, jede siebte Sekunde, zuerst geht es um preiswerte Shuttletransfers, dann um Parfum für junge Männer, dann um synthetisches Anaseptusfleisch. Die Shifts in ihren adretten Mänteln könnten durchaus interessiert sein an diesen Produkten. Ein Kind an der Hand einer älteren Frau, ich bin nicht sicher, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, deutet plötzlich aufgeregt in Richtung Werbewand. Eine neue Anzeige ist erschienen. Ich bleibe stehen. Es gibt auf dem gestochen scharfen Bildschirm jetzt überhaupt keine Schrift mehr zu lesen, keine Slogans, keine Infos. Es gibt nur noch die brutale Gegenwart von Emmas und von meinem Gesicht, viele Meter hoch vor kupferfarbenem Felsmassiv und kernblauem Himmel. Darunter die langen Schnauzen der Raptoren, ihr kaltes Lächeln. Ich blicke zu Boden. Aber dann blicke ich gleich wieder hoch. Und als das Bild endlich verschwindet, sinke ich in die Knie und schlage die Hände vors Gesicht.

 Foto des Buches von kiwi-verlag.de