Meine Generation

Gedanken am Morgen des 13. Mai 2015

Leider auch meine Generation und die vorher haben die Erde zu einem sterbenden Planeten gemacht. Allmählich verschwindet das Leben von der Erde. Die Zeichen sind schon lange sichtbar – aber „nach uns die Sintflut“.

Wir, die reichen Völker dieser Welt, haben vor lauter Gier und Maßlosigkeit auf Kosten anderer Menschen und unserer Kinder die Erde aufgeheizt und vermüllt. Nun kommen die Menschen der armen Völker zu uns geflüchtet und wir begrüßen sie schamlos und feindselig mit Ablehnung und schicken sie wieder zurück in eine Welt, die wir ausgeraubt und unbewohnbar gemacht haben. Wir machen uns sogar lustig über die, die auf die Folgen unseres Tuns aufmerksam machen und behaupten mit höhnischem Grinsen, dass es doch toll wäre, wenn es wärmer wird auf der Erde. Dann werden wir noch reicher und kaufen uns alle halt Klimaanlagen und gehen in klimatisierte Supermärkte… Das sagen wir schamlos, während am Horn von Afrika geschätzte 13000000 (13 Millionen) Menschen auf ihrer ausgedörrten Erde gegen den Hungertod kämpfen.

Es ist der Kapitalismus, der die Welt vernichtet! Es sind Werte und Ziele wie Leistung, Geld, Macht, Status und Image. Je mehr uns dieses wahre Gift verwirrt, desto feindlicher gehen wir mit der Umwelt um und desto mehr verschwenden wir die natürlichen Ressourcen. (Buchtipp: Die Entscheidung von Naomi Klein)

Bitte, liebe Kinder, macht es anders wie wir. Besinnt Euch auf den wahren Grund unseres Daseins und kehrt dem mörderischen Kapitalismus den Rücken. Fangt an, indem ihr den Banken und der Industrie, die unsere Welt sterben lassen, Euer Geld entzieht. Gebt es lieber den Banken, die das Geld in erneuerbare Werte anlegen und bezieht Euren Strom nicht von den üblichen Verdächtigen – es gibt bereits genügend Alternativen. Wacht auf und schlaft nicht so wie meine Generation!

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Grafik: kraftfuttermischwerk.de

Energiewende nur mit einer Verkehrswende

Foto: Zeit Online © Privat

Heute habe ich auf Zeit-Online einen bemerkenswerten Artikel entdeckt. Es handelt sich um ein Interview mit dem Mobilitätsforscher (TU Berlin) Andreas Knie.

Er macht deutlich, dass die Energiewende nur mit einer Verkehrswende möglich sein wird.

Hier das Interview:

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