Quantenphilosophie und Spiritualität

Ulrich Warnke – Quantenphilosophie und Spiritualität

Ein Buch zu einem Thema, das unser Weltbild komplett verändert hat und weiter verändern wird.

Ulrich Warnke ist u.a. Biomediziner und forscht auf dem Gebiet „Wirkungen elektromagnetischer Schwingungen und Felder, einschließlich Licht, auf Organismen.“

In seinem Buch Quantenphilosophie und Spiritualität beschreibt er unser menschliches Sein. Was die Weisen des Ostens, insbesondere die Buddhisten, seit 2500 Jahren erforschen, kommt nun auch im Westen an. Hier ein Zitat aus dem Buch:

„Sie werden den nachfolgenden Satz wahrscheinlich nie wieder vergessen, denn wenn Sie ihn zum ersten Mal lesen, sind Sie sicherlich erstaunt. Wir und alle andere Materie bestehen zu mehr als 99,999999999 % des Raumvolumens aus masseleerem „Vakuum“. Würde man es entfernen, blieben weniger als 20 µm Größe übrig. Man müsste unseren so veränderten Körper mit dem Mikroskop suchen.

Das Unglaubliche an diesem Fakt ist, dass wir zwar unser ganzes Leben mit den Massen unseres Körpers verbinden – wir identifizieren uns geradezu mit ihnen -, aber mengenmäßig sind sie eigentlich ein Nichts. Sie machen nur 0,000000001 Prozent des Körpervolumens aus. Nach dem Tod bleiben sie zwar übrig, verlieren aber nach und nach ihre Bindungskräfte, bis sie wieder zu dem werden, was ihr Ausgangszustand war – Sternenstaub als freie Elektronen und Atome.“

Warum sind wir dann aber solche „Materialisten“ und betrachten unser ganzes Leben lang aus dieser Sicht? Weil unsere Sinne auch Konstrukte der Masse sind! Sonst könnten wir unser Leben nicht erfassen. Beim Meditieren, wenn wir uns in die Leere begeben, erfahren wir nach und nach, dass wir eben zum allergrößten Teil nicht aus Masse, aus Materie, bestehen.

Wir sind Teil von einem „Meer aller Möglichkeiten“, wie es Warnke nennt. Und somit vollkommnen frei, das zu sein, was wir sein möchten. Es gibt keine Begrenzung.

Eine unbedingte Leseempfehlung. Wer mehr über sich und die Welt wissen will, sollte an diesem Buch nicht vorbeikommen.

Seht dazu auch das Interview von Werner Huemer mit Ulrich Warnke: Video

Zu kaufen u.a. hier: thalia.de

Beitragsbild: thalia.de

Askese

Neulich sagte mir jemand, dass er asketisch leben möchte. Ich frage mich seither, was das wohl bedeutet.

Im heutigen Sprachgebrauch engen wir den Begriff Askese auf freiwillige Enthaltsamkeit ein. Das stimmt so aber nicht ganz, es ist einiges mehr. Askese ist eine Selbstschulung aus religiöser und philosophischer Motivation heraus, wobei es Tugenden zu erlangen gilt, die die Festigung des Charakters bedingen sollen. Denken und Verhalten werden so diszipliniert.

Wir müssen ja nicht gleich zum sprichwörtlichen Asketen werden, jedoch tut es uns mit Sicherheit gut sich täglich etwas in Askese zu üben! Im Umgang mit unseren Mitmenschen und Mitgeschöpfen. Mit unseren Mitarbeitern, mit unseren Tieren. Gehen die Chefs mit ihren Mitarbeitern fair um, wird es ihren Charakter stärken! Tun sie das nicht, sind sie schwach und charakterlos. Geht der Bauer fair mit seinen Geschöpfen um, wird er um so mehr von den Tieren bekommen.

Im Konsumverhalten etwas asketischer zu sein und einen Kleinwagen statt einen SUV zu benutzen schadet niemanden! Wir können laufen statt fahren, vegetarisch essen statt Tiere töten… Die Liste lässt sich unendlich verlängern.

Link zum Wikipedia-Artikel zu diesem Thema: Askese

Beitragsbild gefunden auf Wikipedia. Es zeigt ein Gemälde von Frank Buchser – Askese und Lebenslust (1865)

Meine Generation

Gedanken am Morgen des 13. Mai 2015

Leider auch meine Generation und die vorher haben die Erde zu einem sterbenden Planeten gemacht. Allmählich verschwindet das Leben von der Erde. Die Zeichen sind schon lange sichtbar – aber „nach uns die Sintflut“.

Wir, die reichen Völker dieser Welt, haben vor lauter Gier und Maßlosigkeit auf Kosten anderer Menschen und unserer Kinder die Erde aufgeheizt und vermüllt. Nun kommen die Menschen der armen Völker zu uns geflüchtet und wir begrüßen sie schamlos und feindselig mit Ablehnung und schicken sie wieder zurück in eine Welt, die wir ausgeraubt und unbewohnbar gemacht haben. Wir machen uns sogar lustig über die, die auf die Folgen unseres Tuns aufmerksam machen und behaupten mit höhnischem Grinsen, dass es doch toll wäre, wenn es wärmer wird auf der Erde. Dann werden wir noch reicher und kaufen uns alle halt Klimaanlagen und gehen in klimatisierte Supermärkte… Das sagen wir schamlos, während am Horn von Afrika geschätzte 13000000 (13 Millionen) Menschen auf ihrer ausgedörrten Erde gegen den Hungertod kämpfen.

Es ist der Kapitalismus, der die Welt vernichtet! Es sind Werte und Ziele wie Leistung, Geld, Macht, Status und Image. Je mehr uns dieses wahre Gift verwirrt, desto feindlicher gehen wir mit der Umwelt um und desto mehr verschwenden wir die natürlichen Ressourcen. (Buchtipp: Die Entscheidung von Naomi Klein)

Bitte, liebe Kinder, macht es anders wie wir. Besinnt Euch auf den wahren Grund unseres Daseins und kehrt dem mörderischen Kapitalismus den Rücken. Fangt an, indem ihr den Banken und der Industrie, die unsere Welt sterben lassen, Euer Geld entzieht. Gebt es lieber den Banken, die das Geld in erneuerbare Werte anlegen und bezieht Euren Strom nicht von den üblichen Verdächtigen – es gibt bereits genügend Alternativen. Wacht auf und schlaft nicht so wie meine Generation!

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Grafik: kraftfuttermischwerk.de